Buchholz, Werner : Lexikon Greifswalder Hochschullehrer 1775 bis 2006
Lexikon Greifswalder Hochschullehrer 1775 bis 2006
Herausgegeben von Werner Buchholz.
Band 3: Lexikon Greifswalder Hochschullehrer 1907 bis 1932.
2004. 295 Seiten.
21 x 14 cm. kartoniert.
Das „Lexikon Greifswalder Hochschullehrer 1775 bis 2006“ ist ein wissenschaftlich innovatives Nachschlagewerk, das in seiner Konzeption bisher einmalig ist und das es in dieser Form zum gegenwärtigen Zeitpunkt nur für die Universität Greifswald gibt. Band 3 des Lexikons ist der erste von insgesamt vier Bänden. Herausgegeben wird das Werk von Prof. Dr. Werner Buchholz, Inhaber des Lehrstuhls für pommersche Landesgeschichte in Greifswald. Der Greifswalder Landeshistoriker hat nicht nur das Konzept in langjähriger Arbeit entwickelt, sondern hat als Leiter des Projektes, an dem zeitweise bis zu 5 Wissenschaftler beschäftigt waren, auch die praktische Umsetzung des Konzeptes maßgeblich und verantwortlich geleitet und durchgeführt.
Das Lexikon Greifswalder Hochschullehrer 1775-2006 bietet ein breites Spektrum an Angaben zu Lebenslauf, Werk, Karriere, politischen Mitgliedschaften u.v.a.m. zu sämtlichen Hochschullehrern, die sich in den nahezu zweieinhalb Jahrhunderten des genannten Zeitraums entweder an der Universität Greifswald habilitierten oder hierhin berufen wurden. Angehörige des übrigen akademischen Lehrpersonals wurden teilweise ebenfalls in das Lexikon aufgenommen. Die Mehrzahl der Angehörigen dieses Personenkreises war auch an zahlreichen anderen deutschen und ausländischen Universitäten tätig.
Darüber hinaus ist das Lexikon auch für die schwedische Bildungs- und Wissenschaftsgeschichte von Bedeutung, da Greifswald bis 1815 zu Schweden gehörte. In diesem Zeitraum lehrten zahlreiche schwedische Professoren an der Universität Greifswald. Der berühmteste unter ihnen war der Philosoph Thomas Torild.
Die innovative Seite des Lexikons besteht darin, daß zeitabhängige Wertungen und Urteile vermieden wurden, dennoch aber die Analyse des wissenschaftlichen Werkes jedes einzelnen Hochschullehrers und dessen Bedeutung den einzelnen Artikeln entnommen werden kann. Erreicht werden konnte dies durch die Systematik der Auswahl sowie der Präsentation der Daten und Fakten auf der Grundlage eines stringenten Konzeptes, das äußerst konsequent umgesetzt wurde. So kann der interessierte Laie dem Lexikon alle für die Bildungs- und Wissenschaftsgeschichte wichtigen Daten ebenso entnehmen wie sich der Fachwissenschaftler ein je eigenes Urteil aus der Perspektive seiner jeweiligen besonderen Fragestellung bilden kann. Selbst für den Fachwissenschaftler, der ein hochspezialisiertes Thema bearbeiten will, ist das Lexikon von großem Nutzen.
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